Welche Arten von Indikatoren gibt es beim Handel von binären Optionen?

Beim Handel von binären Optionen kommt es auch darauf an, dass man die richtige Art von Indikator für die richtige Strategie auswählt. Oder man muss den richtigen Indikator für die eigene Strategie auswählen. Sowohl der Indikator als auch die Strategie sind beides entscheidende Faktoren für den Erfolg als Händler mit binären Optionen. Im folgenden Text werden verschiedene Signale erklärt, die durch verschiedene Indikatoren erzeugt werden. Zudem wird erläutert, welcher Händler, welche Indikatoren einsetzen sollte.

Welche Arten von Indikatoren gibt es?

Grundsätzlich muss man sich als Händler von binären Optionen erst einmal dafür entscheiden, ob man dem Trend folgt und somit ein Trendfolgenderhändler ist oder ob man ein Swingtrader ist. Dies ist wichtig, da die Entscheidung darüber Auskunft gibt, welche Indikatoren zu der Art Trader und somit zu der Strategie passen. Benutzt man die falschen Indikatoren für seine Strategie, werden dadurch natürlich auch falsche Signale erzeugt. Sobald es dazu kommt, dass Signale anderen Signalen von anderen Indikatoren widersprechen, kann dies dazu führen, dass man viel Geld verliert. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene technische Indikatoren. Es gibt das Kreuzen, Oszillatoren sowie Konvergenz und Divergenz.

Was bedeuten die verschiedenen Indikatoren?

Grundsätzlich beschreibt das Kreuzen zwei Linien, die sich schneiden. Das ist die einfachste Definition und kann in folgenden Situationen passieren: zum einen wenn der Markt ein wichtiges Preisniveau kreuzt wie zum Beispiel eine Trendlinie, einen Widerstand oder eine Unterstützung oder zum andern wenn der Markt einen Indikator kreuzt. Außerdem kann es vorkommen dass ein Indikator einen anderen Indikator kreuzt. Dabei verändern alle diese verschiedenen Szenarien den Markt grundlegend und führen zu einem Ausbruch. Kreuzen Indikatoren sind besonders gut für Händler geeignet, die nur den Ausbruch handeln wollen sowie für Händler mit einer Trend folgenden Strategie. Testen können Sie dies zum Beispiel bei anyoption. Siehe hierzu auch hier.

Oszillatoren sind dafür da den derzeitigen Preis in einem Verhältnis zur Handelsbreite über einen vorgegebenen Zeitraum zu setzen. Dabei benutzen die allermeisten Indikatoren einen Wert zwischen null und 100 oder zwischen -100 und +100. In diesem Verhältnis wird der derzeitige Preis zur vorhergegangenen Marktbewegung verdeutlicht. Wenn sich ein Oszillator seinen Extremwerten nähert, ist dies ein Zeichen für ein überkauften Markt. Dies gilt bei der oberen Grenze und bei der unteren Grenze ist dies ein Anzeichen für einen überverkauften Markt. Oszillatoren sind besonders für Trendfolge und Swingtrader sinnvoll. Im Falle der Trendfolge können Oszillatoren schwächer werdende Trends finden. Eine Divergenz entsteht, wenn der Oszillator ein neues Hoch erzeugt, ohne dass der Markt ein neues Hoch erzeugt. Dies ist normalerweise ein starkes Indiz für einen schwächer werdenden Trend. Dadurch werden Trendfolge gewarnt und können richtig reagieren. Dazu sollte man nicht mehr auf einen schwächer werdenden Trend investieren, sondern nach weiteren Anzeichen für eine bevorstehende Umkehr suchen. Swingtrader hingegen können jede Bewegung des Oszillatoren in überkaufte oder überverkaufte Extreme als Indiz einer sich abweichenden Bewegung nutzen. Aus diesem Grund sollte man nicht mehr in diese Bewegung investieren und nach anderen Zeichen für eine Einsetzen Bewegung in die Gegenrichtung suchen. Einen aktuellen Test finden Sie hier.

Eine Konvergenz beschreibt grundsätzlich zwei Linien, die sich einander annähern. Dabei können diese Linien verschiedene Sachen bedeuten. Die Linien könnten zum Beispiel Preislevels darstellen wie zum Beispiel Unterstützungen, Widerstände oder zwei Indikatorlinien. Bei einer Konvergenz wird in der Regel kein Handelssignal erzeugt, da eine Konvergenz weder steigende noch fallende Preise vorhersagt. Bei einer Konvergenz handelt es sich um eine eigene Handelsbreite die vorausgesagt wird. Kommt es zu dem Fall, dass sich ein Widerstand und eine Unterstützung annähern wie beispielsweise bei einer Fortsetzungsformation, wird der Markt zwischen beiden eingeschlossen. Dabei gilt, je enger die Bandbreite wird, die dem Markt noch bleibt, desto schlechter werden die Chancen eine Ein-Treffer-Option oder eine Grenzoption zu gewinnen

Divergenz hingegen beschreibt zwei Linien, die sich nicht annähern, sondern voneinander entfernen. Entfernen sich zum Beispiel zwei gleitende durchschnitte voneinander indiziert das eine stärker und schneller werdende Bewegung. Dasselbe gilt, wenn sich der Markt von einem gleitenden Durchschnitt entfernt. Dabei gilt sowohl für Swingstrader als auch Trendfolge, dass diese die Divergenz als Zeichen eines stärker werdenden Trends beziehungsweise einer stärker werdenden Bewegung einsetzen und wissen dabei, dass in naher Zukunft keine Marktumkehr von statten gehen wird.

Fazit:

Insgesamt gibt es drei verschiedene Arten von Indikatoren. Zum einen das Kreuzen, das zwei sich kleine Linien beschreibt und zum anderen die Oszillatoren, die den derzeitigen Preis in ein Verhältnis zur Handelsbreite über einen vorgegebenen Zeitraum setzen. Zuletzt gibt es noch die Konvergenz, welche zwei Linien beschreibt, die sich einander annähern und die Divergenz, welche zwei Linien beschreibt, die sich voneinander entfernen. Mehr Trading auf www.binary24.de.